STADT GESTALT[EN]

THEMENBLOCK: STADT GESTALT(EN)

URBAN PLACES RELODED VOL. 2

Urban Places Reloaded Vol.II –  dritter Themenblock

 

„Halten Sie die Einsetzung einer Kunstkommission für sinnvoll und welche Entscheidungsbefugnisse würden Sie einer solchen Kommission verbindlich einräumen? Welche städtischen Maßnahmen sehen Sie, um den privaten Raum (z.B. Hausfassaden) als Grenze des öffentlichen Raumes attraktiver zu gestalten? Wie kann eine Partizipation von Bürger:innen professionell und nachhaltig aussehen und welche Schnittstellen zwischen Bürger:innen, Politik und Verwaltung würden Sie anstreben?“ Eine spannende Runde zu diesen und weiteren drängenden Fragen, die die Stadt Hildesheim betreffen.

 

Auf dem Podium:

 

Dennis Münter (CDU),

Lukas Keller (SPD),

Volker Spieth (Die Grünen),

Maik Brückner (Die Linke),

Volker Weiß (FDP),

Hamun Hirbod (Die Partei)

 

Experten: Hans Lamb / Tobias Eckhardt

 

Mit Konstantin Rethmann in der Moderation

BISHERIGE ERGEBNISSE DER BÜRGER*INNENBETEILIGUNG

DIE IDEENKARTE IST NOCH BIS ZUM 31.10.2021 GEÖFFNET!

STADT GESTALT(EN)
WAS MEINT DAS ?

Wir wollen das visionäre Potenzial der Bürgerinnen und Bürger von Hildesheim heben, das die Stadt zur Lieblingsstadt von uns allen machen kann. Wir möchten Möglichkeitsräume entdecken und dafür 100 Ideen zusammentragen und öffentlich machen; wir wollen Aneignung und Engagement herausfordern, Akteure finden und vernetzten – und so den öffentlichen Raum gemeinschaftlich und solidarisch weiterentwickeln.

Um die Wunschproduktion in Gang zu setzen, haben wir verschiedene Kategorien Themen formuliert, die über urbanes Potenzial verfügen:

URBANES

GRÜN

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Urbanes Grün oder Stadtgrün stellt eine wichtige Lebensgrundlage und Ressource für Mensch und Umwelt dar und steigert die Lebensqualität. Eine grüne Infrastruktur bringt zudem zahlreiche ästhetische, soziale, wirtschaftliche und ökologische Leistungen.

Die mit der Begrünung von Fassaden, Dachflächen und Außenflächen einhergehende Verschattung kann eine Erhitzung der Innenräume im Sommer wesentlich reduzieren. Diese wichtige Klimafolgenanpassung reduziert die benötigte Kühlenergie und damit verbundene Treibhausgasemissionen. Darüber hinaus absorbiert das gepflanzte Grün CO2, bindet Feinstaub und reduziert den Abfluss von Regenwasser, das wiederum zur Kühlung des Gebäudes und der Umgebung beitragen kann. Städtisches Grün liefert weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt. 

Möchtest du mehr erfahren?

Kunst und Stadt gehören untrennbar zusammen. 

Sie ermöglicht uns immer wieder Perspektivwechsel zwischen nah und fern, zwischen innen und aussen – zwischen unserem persönlichen Alltag und den Realitäten von Gesellschaft und gebauter Umwelt.

Kunst im Stadtraum macht Raum erfahrbar und wird zum Anlass von Kommunikation, Austausch und Diskurs zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen, Gesellschaftskreisen und Generationen.

Kunst macht die Stadt durch ihre Qualitäten als Landmark unverwechselbar und sympatisch – sie schenkt der Stadt Orientierung und Profil. Sie wird damit zum relevanten Faktor für Tourismus und die Wirtschaft des Standortes.

Und nicht zuletzt bedeutet Kunst im öffentlichen Raum Bildung und Kultur für alle unabhängig von Museen, Galerien und Kunstvereinen und deren Öffnungszeiten, Eintrittsgeldern und anderen Hemmschwellen.

Dabei ergeben sich je nach Werk zudem Spielanlässe, interaktive Anwendungen, Raumerkundungen, politische und kulturelle Diskurse sowie viele weitere Dimensionen von Zeit, Raum und Gesellschaft.

KUNST IM

ÖFFENTLICHEN

RAUM

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GASTRONOMIE

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Gastronomie : Cafe – Kneipe – Restaurant Orte des Verweilens und der Kommunikation – Pflegen alter und neuer Bekanntschaften. Dem einen das gut gezapfte Bier - der anderen stilvoll ein herber Rotwein. Gelassen die Zeit vergehen lassen. Nichtstun und sich dabei erholen. Freie Zeit. Der Probe des Männerchores im Hinterzimmer lauschen oder die Netzwerker am politischen Stammtisch beobachten. „Kneipenkultur“ ist Begegnung zufällig wie geplant. Und schließlich: das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen.

Möchtest du mehr erfahren?

Öffentliche Räume, für jeden zugänglich und erreichbar, schaffen Lebensqualität für alle Stadtbewohner unabhängig von persönlichen Wohn- und Lebenssituationen.

Die Bewegungsräume in einer Stadt verstehen wir als all die Orte, an denen wir spielerisch oder sportlich aktiv werden können. Solche Aktivitäten gewinnen immer mehr an Relevanz; zudem haben die verschiedenen Altersgruppen unterschiedliche Anforderungen. Vielfältige Bewegungsräume, die uns passende Angebote machen, steigern unsere Lebensqualität und Gesundheit.

Wo finden sich geeignete Orte, Nischen, Wege, Freiflächen, die zu attraktiven Bewegungsräumen werden könnten und inwiefern ist eine Umgestaltung nötig?

Wir alle haben Lieblingsorte, an denen wir uns gerne aufhalten, die uns vertraut sind und an denen wir im Kontakt mit anderen Menschen sind. Auch unscheinbare Räume können zu solchen Orten des Aufenthalts umgewandelt werden. Eine Gestaltung muss den menschlichen Maßstab berücksichtigen und attraktive Angebote machen, damit eine gute Atmosphäre und Gemeinschaft entstehen kann. Wie lebenswert eine Stadt ist, hängt nicht zuletzt von ihren Verweilräumen ab.

Wo befinden sich heutige und zukünftige Wohlfühlorte, Orte des Verweilens, der Begegnung und der Kommunikation? Welche Ideen und Wünsche gibt es für ihre Gestaltung?

BEWEGUNGS- UND VERWEILRÄUME

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WER SIND WIR?

DR. TOBIAS ECKARDT...Chemiker, SPD-Stadtrats-Kandidat, Mitglied Neustadtinitiative

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GERD GÜNTER... Künstler, Kunsterzieher, Vorstandsmitglied BBK Hildesheim, IQ Hildesheim

PROF. HANS LAMB...Künstler, Professor für Plastische Gestaltung HAWK Hildesheim

ROLF BEHME...Künstler, Kunsterzieher, Mitglied BBK Hildesheim

URBANES GRÜN

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